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Behaviorismus

[behavior = engl.: Verhalten] Wissenschaftstheoretische Schule und Denkrichtung, die seit Anfang des 20. Jhs. zunächst für die Psychologie, seit den 1950er-Jahren auch für die Sozialwissenschaften die gleiche wissenschaftliche Exaktheit fordert, wie sie für die Naturwissenschaften charakteristisch ist. Streng erfahrungswissenschaftlich orientiert akzeptiert der B. daher ausschließlich das konkret mess-, zähl- und anderweitig objektiv beobachtbare Verhalten als Grundlage wissenschaftlichen Arbeitens.

Siehe auch:
Sozialwissenschaften
Empirie/empirisch/Empirismus

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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