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Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG)

Das BetrVG von 1972 (i. d. F. v. 2001) regelt grundlegend die Beziehungen zwischen Arbeitgebern (Arbeitgeber/Arbeitgeberin) und Arbeitnehmern (Arbeitnehmer/Arbeitnehmerin) der privaten Wirtschaft und verpflichtet sie zu partnerschaftlicher Zusammenarbeit. Es enthält u. a. Bestimmungen über Wahl, Aufgaben und Rechte des Betriebsrates sowie über die Informationspflicht des Arbeitgebers für den Fall, dass betriebliche Vorgänge wesentliche Arbeitnehmerinteressen berühren (personelle, organisatorische Belange etc.). Zur Regelung von Meinungsverschiedenheiten können sog. Einigungsstellen eingerichtet werden.

Siehe auch:
Arbeitgeber/Arbeitgeberin
Arbeitnehmer/Arbeitnehmerin
Recht
Betriebsrat
Betrieb
Betriebsvereinbarung
Gewerkschaften
Unternehmen
Personalvertretung

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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