Democratic Party

[amerik.: Demokratische Partei] Eine der beiden wichtigsten Parteien der Vereinigten Staaten von Amerika. Zurückgehend auf die Gegner der Bundesverfassung von 1787 (Antiföderalisten), nennt sie sich seit 1829 D. P. Sie stellte eine Anzahl wichtiger Präsidenten, darunter F. D. Roosevelt, J. F. Kennedy und den ersten farbigen Präsidenten der US-amerikanischen Geschichte, B. H. Obama. Die Erfahrungen der Großen Depression (ab 1929) und das wirtschaftspolitische Programm F. D. Roosevelts ( New Deal) prägen die D. P. bis heute als wirtschaftspolitisch liberale Partei (die dem Staat gewisse übergreifende Aufgaben zubilligt), als gesellschaftspolitisch weniger konservative (z. B. in der Schul- und Sozialpolitik) und gelegentlich fortschrittliche Partei (z. B. in Bezug auf die Bürgerrechte).

Siehe auch:
Partei
Vereinigte Staaten von Amerika (USA)
Bundesverfassung
Präsident/Präsidentin
New Deal
Staat
Sozialpolitik
Bürgerrechte
Republican Party

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln