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Deutsche Zentrumspartei (Zentrum)

Politische Partei, die 1870 als politische Kraft des deutschen Katholizismus gegründet wurde. Trotz ehemals monarchistischer Orientierung beteiligte sie sich an der Erarbeitung der Weimarer Verfassung, unterstützte den dt. Föderalismus, war bis 1932 in allen Reichsregierungen vertreten und stellte mehrere Reichskanzler. Gegen Ende der Weimarer Republik zunehmend konservative Orientierung und schließlich Zustimmung zum Ermächtigungsgesetz von 1933; danach Selbstauflösung. Nach dem Zweiten Weltkrieg halfen die wichtigsten Führer des Zentrums bei der Gründung der CDU (Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)).

Siehe auch:
Partei
Katholizismus
Verfassung
Föderalismus
Weimarer Republik
Weltkrieg
Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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