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Dreiklassenwahlrecht

Vordemokratisches Wahlrecht, das gegen den Gleichheitsgrundsatz verstößt, nach dem allen Wahlberechtigten die gleiche Anzahl von Stimmen zusteht.

Das D. galt von 1850 bis 1918 in Preußen und teilte die Wahlbevölkerung entsprechend ihres Einkommens und Steueraufkommens in drei Gruppen mit unterschiedlichen Stimmenanteilen ein.

Siehe auch:
Wahlrecht

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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