Einkommensteuer

1) Die E. ist eine Abgabe zur Deckung der Staatsausgaben, die zwangsweise und ohne Anspruch auf spezifische Gegenleistungen erhoben wird. Sie ist von natürlichen Personen als direkte Steuer (unmittelbar vom Steuerpflichtigen) zu entrichten. Die E. juristischer Personen nennt sich Körperschaftssteuer.

2) E. ist ein Überbegriff für: a) die von unselbstständig Beschäftigten zu entrichtende, aber vom jeweiligen Arbeitgeber einbehaltene und abgeführte Lohnsteuer; b) die E. (i. e. S.), die für alle (ob unselbstständig oder selbstständig erwirtschafteten) Einkommen zu entrichten ist; c) die Kapitalertragssteuer aus Kapitalerträgen (Aktien, Zinsen); d) die Körperschaftssteuer für juristische Personen.

Die E. zählt in DEU zu den gemeinschaftlichen Steuern von Bund, Ländern und Gemeinden, deren Aufteilung immer wieder angepasst und öffentlich diskutiert wird.

Siehe auch:
Abgaben
Staatsausgaben
Juristische Person
Arbeitgeber/Arbeitgeberin
Einkommen
Steuern
Gemeinde

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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