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Entspannungspolitik

Allg.: E. bezeichnet politische Maßnahmen, die darauf angelegt sind, Krisensituationen zu mildern und mögliche Konflikte zu vermeiden.

Spez.: E. bezeichnet die politische Zusammenarbeit zur Regulierung des Ost-West-Konfliktes. Ende der 1960er-/Anfang der 1970er-Jahre einsetzend und immer wieder von Krisen unterbrochen, trugen Serien von Verhandlungen, Rüstungskontrollgesprächen und -verträgen, wirtschaftliche Kooperationen und gegenseitige Anerkennung bestehender Grenzen schließlich entscheidend zur Auflösung der Systemgrenzen bei.

Siehe auch:
Krise
Verhandlung
Anerkennung
Ostpolitik

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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