Europäischer Gewerkschaftsbund (EGB)

Der EGB wurde 1973 in Brüssel gegründet. Die Organisation ist ein Zusammenschluss von 89 Gewerkschaftsbünden aus 39 europäischen Staaten sowie 10 Branchenverbänden. Der EGB vertritt seine Ziele in der EU (Europäische Union (EU)) und der Europäischen Freihandelszone (Europäische Freihandelszone (EFTA)). Der EGB versucht, auf den Wirtschafts- und Sozialausschuss der Europäischen Union sowie auf die Arbeit der Europäischen Kommission (Europäische Kommission) und des Europäischen Parlaments (Europäisches Parlament (EP)) Einfluss zu nehmen. Da die Arbeit der Gewerkschaften traditionell stark an den nationalen ökonomischen Bedingungen orientiert ist, ist ein wichtiges Ziel des EGB eine Plattform für den übernationalen gewerkschaftlichen Austausch zu bieten und die Auswirkungen des Europäischen Binnenmarktes (Europäischer Binnenmarkt) für die nationalen Ökonomien zu verdeutlichen sowie im Rahmen des sozialen Dialogs zwischen der EU-Kommission, den europäischen Arbeitgeberverbänden und dem EGB die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Interessen der Arbeitnehmer/Arbeitnehmerinnen zu vertreten.

Siehe auch:
Staat
Europäische Union (EU)
Europäische Freihandelszone (EFTA)
Wirtschafts- und Sozialausschuss der Europäischen Union
Europäische Kommission
Europäisches Parlament (EP)
Gewerkschaften
Europäischer Binnenmarkt
Interessen
Arbeitnehmer/Arbeitnehmerin

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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