Europäischer Sozialfonds (ESF)

Der ESF wurde 1960 als Finanzinstrument für die Sozialpolitik der Europäischen Gemeinschaft/ Europäischen Union eingerichtet und dient der Verbesserung der Beschäftigung und der Freizügigkeit von Arbeitnehmern. Er wird in Form von Zuschüssen an die nationalen Regierungen genutzt, v. a. für Maßnahmen, die der beruflichen Bildung von Frauen, der Eingliederung von Menschen mit Behinderung und arbeitsloser Jugendlicher sowie der Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit dienen. Der Fonds wird aus Haushaltsmitteln der EU finanziert und seit 1983 von der Europäischen Kommission verwaltet.

Siehe auch:
Sozialpolitik
Europäische Gemeinschaft (EG)
Europäische Union (EU)
Freizügigkeit
Arbeitnehmer/Arbeitnehmerin
Regierung
Jugend/Jugendliche
Europäische Kommission
Europäische Strukturfonds

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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