Europäischer Wirtschaftsraum (EWR)

EWR bezeichnet die zwischen der Europäischen Union und den Ländern der Europäischen Freihandelszone (EFTA) (ohne die CHE) vereinbarte Ausdehnung des Europäischen Binnenmarktes mit dem Ziel, einen gemeinsamen dynamischen europäischen Wirtschaftsraum in Europa zu schaffen. Vereinbart wurden freier Personen-, Waren- und Kapitalverkehr sowie die Zusammenarbeit in Fragen des Verkehrs, der Landwirtschaft, der Fischerei, des Handels und der Energie. Der EWR-Vertrag trat am 1.1.1994 in Kraft.

Siehe auch:
Europäische Union (EU)
Europäische Freihandelszone (EFTA)
Europäischer Binnenmarkt
Europa

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln