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Familienpolitik

F. bezeichnet alle politischen und verbandlichen Aktivitäten und gesetzgeberischen Maßnahmen, die zum Schutz und zur wirtschaftlichen und sozialen Förderung von Familien dienen und insofern v. a. Teil der Sozialpolitik (z. B. Mutterschutz, Elternzeit) sind. F. ist darüber hinaus Querschnittsaufgabe z. B. der Steuer-, Wohnungsbau-, Kultur- und Bildungspolitik.

Seit 2007 besteht in DEU Anspruch auf (einkommensabhängiges) Elterngeld. Das Basiselterngeld wird für 12 Monate bezahlt, wenn es ein Partner und 2 weitere Monate, wenn es beide Partner in Anspruch nehmen; Alleinerziehenden stehen 14 Monate zu. Eine besondere Regelung gilt ab 2015 für Eltern die weiterhin in Teilzeit arbeiten (ElterngeldPlus).

Seit dem Familienbericht der Bundesregierung von 2006 wird ferner unterschieden zwischen Familienlastenausgleich (staatliche Leistungen mit dem Ziel der Lebensstandardsicherung) und Familienleistungsausgleich (staatliche Kompensation von Leistungen, die Familien für die Gesellschaft erbringen).

Siehe auch:
Sozialpolitik
Bildungspolitik
Bundesregierung
Gesellschaft
Soziale Sicherung

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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