Genfer Konventionen

Bezeichnung für internationale, von nahezu allen Staaten der Welt unterzeichnete Abkommen über grundlegende humanitäre Regeln bei kriegerischen Auseinandersetzungen: a) G. K. zur Verbesserung des Loses der Verwundeten u. Kranken der Armeen im Felde von 1929 (Vorläufer: 1864), durch die das Rote Kreuz/Roter Halbmond (Rotes Kreuz) als Internationale Organisationen zum Schutz der Verwundeten und Kriegsgefangenen völkerrechtliche Sicherung erlangte, b) G. K. zur Verbesserung des Loses der Verwundeten, Kranken und Schiffbrüchigen der Seestreitkräfte (1929), c) G. K. zur Behandlung von Kriegsgefangenen (1929), d) G. K. zum Schutz der Zivilbevölkerung im Krieg (1949), e) das Genfer Flüchtlingsabkommen (1951).

Siehe auch:
Staat
Abkommen
Rotes Kreuz
Internationale Organisationen
Haager Abkommen/Haager Konventionen
Krieg

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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