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Gesinnungsethik

Politisch-moralisches Prinzip, das die Gesinnung, die Überzeugung, den Glauben etc. als einzigen Maßstab des (politischen) Handelns zulässt. Die G. steht damit in einem Spannungsverhältnis zur Verantwortungsethik (die danach fragt, ob das Resultat politischen Handelns verantwortbar ist und nur das als Maßstab gelten lässt). Nach M. Weber ist es Aufgabe politisch Handelnder, eine Balance zwischen G. und Verantwortungsethik zu finden.

Siehe auch:
Überzeugung
Verantwortungsethik

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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