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Gesundheitspolitik

G. ist eine Sammelbezeichnung für alle politischen und verbandlichen Aktivitäten sowie gesetzgeberischen Maßnahmen und staatlichen Einrichtungen, die dazu beitragen, die Gesundheit der Bevölkerung zu erhalten und zu verbessern, bzw. dazu dienen, Krankheiten und Seuchen vorzubeugen und zu bekämpfen.

Die G. wurde in DEU lange im Rahmen der sog. »Konzertierten Aktion im Gesundheitswesen« (Konzertierte Aktion) formuliert. Die wichtigsten Akteure der G. sind a) die Bundesregierung (insb. das Bundesministerien für Gesundheit), die für den weitaus größten Bereich der Gesundheitsgesetzgebung verantwortlich ist; b) die Bundesländer (Bundesland), die über eigene Zuständigkeitsbereiche verfügen (z. B. Betäubungsmittelgesetz, Organisation des öffentlichen G.-Dienstes, Aufsicht über regionale Krankenkassen); c) die Ärzte- und Apothekerverbände; d) die Verbände (Verband/Verbände) der pharmazeutischen Industrie; e) die Verbände der Krankenhausträger; f) die Verbände der Krankenkassen.

Das zentrale Problem der G. besteht darin, dem enormen Kostendruck entgegenzuwirken.

Siehe auch:
Bevölkerung
Konzertierte Aktion
Bundesregierung
Bundesland
Verband/Verbände

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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