Hallstein-Doktrin

Außenpolitischer Grundsatz der Regierung der Bundesrepublik Deutschland (DEU) zwischen 1955 und 1969, nach dem die BRD den Anspruch auf Alleinvertretungsrecht für das gesamte deutsche Volk erhob und keine diplomatischen Beziehungen zu Staaten aufnahm oder aufrechterhielt, die die Deutsche Demokratische Republik (DDR) völkerrechtlich anerkannten (Ausnahme: Sowjetunion (UdSSR) als Siegermacht des Zweiten Weltkriegs).

Siehe auch:
Bundesrepublik Deutschland (DEU)
Staat
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
Sowjetunion (UdSSR)
Weltkrieg
Diplomatie

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln