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Industrie

[industria = lat.: Fleiß, Betriebsamkeit] I. bezeichnet die Gewinnung, Be- und Verarbeitung von Rohstoffen und Halbfabrikaten sowie die Herstellung von Gütern.

Im Gegensatz zur handwerklichen wird die industrielle Produktion bestimmt durch a) höheren Einsatz von Kapital (z. B. Maschinen, Anlagen, Fabriken), b) höhere ( internationale) Arbeitsteilung und Spezialisierung (z. B. zwischen Leitung und Fertigung) und c) höhere Fertigungsstückzahlen. Zu unterscheiden sind die Investitionsgüter-I. (Produkte, die wiederum zur Herstellung von Gütern verwendet werden) und die Konsumgüter-I. (die Waren für den Endverbrauch herstellt).

Siehe auch:
Güter
Produktion
Kapital
Internationale Arbeitsteilung
Industrielle Revolution
Industriegesellschaft
Strukturwandel

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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