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Industrie- und Handelskammer (IHK)

IHK sind Körperschaften des öffentlichen Rechts auf der Basis einer Zwangsmitgliedschaft für alle gewerblichen Unternehmen (ohne das Handwerk). Zu den Aufgaben zählen die Vertretung der (lokal-, regional-)politischen Interessen ihrer Mitglieder, die Ausbildungsaufsicht bei der Berufsausbildung, die Durchführung von Abschlussprüfungen und die Schiedsgerichtsbarkeit.

Die IHK sind in 80 regionalen Bezirken vertreten; von den Mitgliedern wird eine Vollversammlung gewählt, die wiederum den Präsidenten und Hauptgeschäftsführer benennt. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), die Spitzenorganisation der IHK, ist eine wichtige wirtschaftspolitische Interessengruppe auf Landes- und Bundesebene.

Siehe auch:
Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR)
Unternehmen
Interessen
Schiedsgerichtsbarkeit
Bezirk
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
Interessengruppen/Interessenverbände
Ausbildung
Handwerkskammer

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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