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Internationale Arbeitsorganisation (ILO)

[engl.: International Labour Organisation] Die ILO (mit Sitz in Genf) wurde 1919 mit dem Ziel gegründet, weltweite Armut und Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, zu sozialem Ausgleich und sozialer Gerechtigkeit beizutragen sowie die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen zu unterstützen.

Seit 1946 ist die ILO eine Sonderorganisation der UN (Vereinte Nationen (UN)) mit 187 Mitgliedsstaaten (2017). Alle Organe der ILO sind dem Prinzip der Dreigliedrigkeit verpflichtet, d. h., sie sind jeweils mit Vertretern der Regierungen, der Arbeitgeber/Arbeitgeberinnen und der Arbeitnehmer/Arbeitnehmerinnen besetzt.

Siehe auch:
Armut
Arbeitslosigkeit
Gerechtigkeit
Vereinte Nationen (UN)
Regierung
Arbeitgeber/Arbeitgeberin
Arbeitnehmer/Arbeitnehmerin

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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