Magisches Viereck

Nach dem Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft vom 8.6.1967 verpflichtete sich die dt. Bundesregierung, gleichrangig vier wirtschaftspolitische Ziele anzustreben:

1) die Stabilität des Preisniveaus (Geldwertstabilität),

2) einen hohen Beschäftigungsstand (geringe Arbeitslosigkeit),

3) ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht und

4) ein stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum. Da diese Ziele in einem Spannungsverhältnis zueinander stehen (z. T. nicht vereinbar sind), spricht man vom m. V.

Neben diesen vier Zielen werden (gelegentlich) Haushaltsdisziplin (Schuldenbremse), eine gerechte Einkommensverteilung und Nachhaltigkeit als weitere wirtschaftspolitische Zielsetzungen angesehen, entsprechend wird von einem »magischen Vieleck« gesprochen. ( Abb. »Magisches Viereck und magisches Vieleck«)

Magisches Viereck

Siehe auch:
Stabilität
Wachstum
Arbeitslosigkeit
Wirtschaftswachstum
Nachhaltigkeit
Wirtschaftspolitik

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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