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Monetarismus

M. ist eine wirtschaftspolitische Lehrmeinung, die kurzfristige oder punktuelle Staatseingriffe zur Steuerung der Wirtschaft ablehnt. Der M. lässt lediglich solche langfristigen wirtschaftspolitischen Maßnahmen des Staates (besser: der Zentralbank (Zentralbanken)) zu, die auf die Stabilisierung der Geldmenge gerichtet sind. Der M. gilt als Vorläufer der angebotsorientierten Wirtschaftspolitik (Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik). (Ggt.: Keynesianismus)

Siehe auch:
Staat
Zentralbanken
Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik
Keynesianismus
Wirtschaftspolitik

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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