Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)

Politische Partei (gegründet 1964), Sammelbecken nationalistischer, rechtsradikaler oder neonazistischer Kräfte. Sie war vor dem Hintergrund der Rezession 1966/67 in sieben Landtagen vertreten, verlor zunehmend an Bedeutung, zog allerdings 2004 und 2009 in den sächsischen sowie 2006 und 2011 in den Landtag von MV ein. Die NPD wurde 2017 vom Bundesverfassungsgericht als verfassungsfeindlich bezeichnet, aber aufgrund ihrer Bedeutungslosigkeit nicht verboten.

Siehe auch:
Partei
Rezession
Landtag
Bundesverfassungsgericht (BVerfG)

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln