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Niedersachsen (NI)

Allg.: Das Bundesland Niedersachsen mit der Hauptstadt Hannover ist charakterisiert durch seine großen landwirtschaftlich genutzten Gebiete, aber auch durch seine industriellen Zentren, von der Rohstoffgewinnung (Erdöl und -gas) über die verarbeitenden Industrien (Automobilbau, Elektrotechnik, Werften, Eisen und Stahl) bis zur Dienstleistungsindustrie.

NI liegt im Nordwesten DEUs und hat gemeinsame Grenzen mit den Bundesländern HB, SH, HH und MV (im Norden), ST (im Osten) und TH, HE und NRW (im Süden). Eine äußere Grenze besteht zu den NLD (im Westen). Die Landesfarben sind Schwarz-Rot-Gold mit einem weißen Ross in rotem Feld.

Die Bevölkerung NIs ist sächsischen Ursprungs. Die an der Ems und im Küstengebiet lebenden (Ost-)Friesen schufen einen eigenen Sprachraum (friesisch). Durch die Folgen des Zweiten Weltkrieges erfuhr NI eine ganz erhebliche Bevölkerungszunahme.

Pol.: Die britische Militärregierung gründete das Land NI 1946 durch Zusammenschluss der früheren preußischen Provinz Hannover mit Braunschweig, Oldenburg und Schaumburg-Lippe. Nach der Verfassung vom 1.6.1993, die Volksinitiativen und Volksentscheide ermöglicht, ist das oberste Gesetzgebungsorgan der niedersächsische Landtag (137 Mitglieder, auf fünf Jahre gewählt). Oberster Vertreter der Exekutive ist der Ministerpräsident/Ministerpräsidentin, der die Richtlinien der Politik bestimmt und die Minister/Ministerinnen ernennt.

NI ist in vier Regierungsbezirke untergliedert: Braunschweig, Hannover, Lüneburg, Weser-Ems.


Niedersachsen (NI)




Niedersachsen (NI)

Siehe auch:
Bundesland
Bevölkerung
Weltkrieg
Verfassung
Landtag
Exekutive
Ministerpräsident/Ministerpräsidentin
Minister/Ministerin
Regierungsbezirk
Grunddaten der Länder der Bundesrepublik Deutschland

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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