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Polyzentrismus

[griech.: viel, verschieden] Allg.: Bezeichnung für ein System mit mehreren Zentren bzw. ein System, das mehrere Zentren favorisiert.

Pol.: P. bezeichnet die nach der Entstalinisierung in der Sowjetunion (UdSSR) 1956 entstandene (politisch-organisatorische) Situation des internationalen Kommunismus, der sich aufgrund seiner weltweiten Ausbreitung, der Zunahme sozialistischer Staaten und Parteien (zwangsläufig) ausdifferenzierte.

Siehe auch:
System
Sowjetunion (UdSSR)
Kommunismus
Staat
Partei

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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