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Postindustrielle Gesellschaft

[post = lat.: nach] Politisch-soziologischer Begriff, der darauf aufmerksam macht, dass sich die ökonomische Basis der modernen Demokratien immer weiter von der industriellen Produktion zu dienstleistenden Tätigkeiten verschiebt.

Diese Entwicklung resultiert aus der zunehmenden Technisierung und Automatisierung, verlangt wesentliche Änderungen im Bereich der Ausbildung und Qualifikation sowie der Flexibilität und Mobilität der Berufstätigen. Sie verändert damit auch die soziokulturelle Entwicklung moderner Gesellschaften (z. B. im Bereich der Bildung, der Freizeit etc.).

Siehe auch:
Demokratie
Produktion
Ausbildung
Gesellschaft
Dienstleistung/Dienstleistungsgesellschaft
Postmaterialismus

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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