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Regierbarkeit

R. ist ein politikwissenschaftlicher Begriff, der nach der möglichen und tatsächlichen Leistungsfähigkeit demokratischer Regierungen fragt. Anlass hierfür war eine Reihe gescheiterter (oder nur begrenzt erfolgreicher) Reformprogramme bzw. misslungener wirtschaftspolitischer Steuerungsversuche verschiedener westlicher Regierungen.

Unabhängig von den (ideologisch unterschiedlich) verwendeten Argumenten, Fakten und Standpunkten trug das Thema R. ganz erheblich zu einer Debatte über Staatsversagen und über die Notwendigkeit eines Rückzugs des Staates aus wesentlichen Verantwortungsbereichen (Deregulierung, Entstaatlichung, Privatisierung etc.) bei.

Siehe auch:
Regierung
Staatsversagen
Staat
Deregulierung
Privatisierung
Liberalismus

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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