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Regionalismus

1) R. bezeichnet das allgemeine Bestreben einer Region oder eines Gebietes (das sich z. B. durch landschaftliche, historische, ethnische oder andere Kriterien von anderen Gebieten abgrenzen lässt) nach größerer Selbstverantwortung und Autonomie gegenüber der staatlichen Zentralmacht. Regionalistische Bestrebungen werden oft von regionalen (Protest-)Bewegungen gestützt, deren Ziele von stärkerer Dezentralisierung bis zu separatistischen Aktivitäten (z. B. Korsika, Baskenland, Katalonien) reichen können (Separatismus).

2) R. bezeichnet in den internationalen Beziehungen (Internationale Beziehungen) die politischen Aktivitäten zum Zusammenschluss mehrerer Staaten einer (Welt-)Region (z. B. zur Förderung der gegenseitigen Wirtschaftsbeziehungen).

Siehe auch:
Autonomie
Dezentralisierung
Separatismus
Internationale Beziehungen
Staat

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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