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Römisches Recht

R. R. bezeichnet das (all-)gemeine, in Gesetzbüchern systematisierte Recht. Es geht zurück auf den römischen Kaiser Justinian I. (527–565), der das Corpus Juris Civilis zusammenstellen ließ. Dessen Rezeption hatte in der Neuzeit erheblichen Einfluss auf das (kontinental-)europäische Recht. Das Zeitalter der Aufklärung und die sich entwickelnden Territorialstaaten und Nationalstaaten förderten die Kodifizierung (Zusammenfassung in Gesetzesbüchern) des Rechts (z. B. Preußisches Allgemeines Landrecht, Code Napoléon) in Anlehnung an das R. R. Weitere Entwicklungen führten zu umfassenderen Systematisierungen des zivilen Rechts (z. B. das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) in DEU).

Siehe auch:
Recht
Aufklärung
Territorialstaat
Nationalstaat
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
Common Law

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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