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Sekten

[lat.: folgen] Oft negativ verwendete Bezeichnung für kleinere religiöse Gruppen, die von den Lehrmeinungen der (christlichen) Großkirchen abweichen oder völlig eigenständige religiöse Überzeugungen entwickelt haben; selbst bezeichnen sie sich z. B. als Gemeinschaften, Versammlungen oder Kirchen. S. sind i. d. R. (streng) hierarchisch gegliedert, verlangen von ihren Anhängern oft eine spezielle (ggf. streng überwachte) Lebensführung und ein besonderes (z. B. missionarisches) Auftreten nach außen. Sie verschaffen ihren Mitgliedern i. d. R. einen gewissen Halt und Orientierung, werden aber von außen i. d. R. als unfrei wahrgenommen.

Siehe auch:
Überzeugung
Gemeinschaft
Kirchen

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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