Sicherheitspolitik

Allg.: Alle Maßnahmen, die geeignet sind, Konflikte zwischen Bürgern (Bürger/Bürgertum) bzw. zwischen Staaten zu verhindern, und die der Schaffung bzw. dem Schutz der Unversehrtheit von Personen und Sachen bzw. der staatlichen Unverletzlichkeit dienen.

Spez.: 1) S. bezeichnet in der Außenpolitik und den internationalen Beziehungen (Internationale Beziehungen) die Schaffung und Wahrung sicherer äußerer (Staats-)Grenzen durch a) militärische Maßnahmen, b) den Aufbau kollektiver Sicherheitssysteme (z. B. Vertrag, Bündnis), c) gegenseitige vertrauensbildende Maßnahmen (z. B. Anerkennung der Grenzen, Verzicht auf einseitige Forderungen) und d) internationalen Austausch.

2) Innenpolitisch wird der Begriff S. gelegentlich im Sinne von Politik der Inneren Sicherheit (Innere Sicherheit) verwendet.

Siehe auch:
Bürger/Bürgertum
Staat
Außenpolitik
Internationale Beziehungen
Vertrag
Bündnis
Anerkennung
Politik
Innere Sicherheit
Vereinte Nationen (UN)

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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