Sozialisierung

S. (auch: Vergesellschaftung) bezeichnet die Überführung von Privateigentum, insb. von Eigentum an Produktionsmitteln, in (gesellschaftliches bzw.) Gemeineigentum mit dem Ziel, Arbeit und Produktion der privaten Verfügungsgewalt zu entziehen und einer gesellschaftlichen bzw. öffentlichen Kontrolle zu unterstellen.

Siehe auch:
Eigentum
Produktion
Verstaatlichung

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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