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Völkermord

[griech./lat.: Genozid] V. bezeichnet die vorsätzliche Ermordung, Ausrottung oder anderweitige Vernichtung von Volksgruppen aufgrund ihrer ethnischen oder sozialen Merkmale, ihrer Nationalität oder religiösen Überzeugungen. Aufgrund der Berichte über den V. während des Nationalsozialismus (insb. des Holocausts an den Juden) verabschiedeten die Vereinten Nationen (Vereinte Nationen (UN)) 1948 eine Konvention über die Verhütung und die Bestrafung des V.

Siehe auch:
Nationalität
Überzeugung
Nationalsozialismus
Holocaust
Vereinte Nationen (UN)
Konvention
Menschenrechte
Menschenrechtskonventionen

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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