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Wahlforschung

W. ist eine politisch-soziologische Teildisziplin, die auf empirischer Grundlage (v. a. Befragungen) und mithilfe demoskopischer Instrumente (Meinungsforschung) Aussagen über die Popularität von politischen Parteien und Bewegungen, ihrer Kandidaten etc. trifft. Die W. ist v. a. durch die schnellen, i. d. R. zuverlässigen Prognosen über den Ausgang von Wahlen bekannt geworden. Aufgrund hoch entwickelter statistisch-technischer Verfahren genügen oft kleine Teilresultate, um zuverlässige Prognosen über das endgültige Wahlergebnis zu geben (Hochrechnung). Während Aussagen über die Popularität etc. auf Meinungen (die sich ändern können) beruhen, basieren Hochrechnungen auf konkreten Fakten (gezählte Stimmzetteln).

Siehe auch:
Befragung
Partei
Prognose
Wahlen
Demoskopie
Empirie/empirisch/Empirismus
Politikwissenschaft

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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