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Wertewandel

Der politisch-soziologische Begriff W. beschreibt einen Prozess, der etwa seit Beginn der 1960er-Jahre in den westlichen Industrieländern zu umfassenden Verhaltens- und Einstellungsänderungen geführt hat, d. h. zu einer stärkeren Individualisierung und zu einer Zunahme sog. nicht materieller Werte (Emanzipation, Umweltschutz). Dies hat zu neuen gesellschaftspolitischen Einstellungen und zu verändertem Wahlverhalten geführt und wesentlich zur Entstehung der sog. Neuen Sozialen Bewegungen (Neue Soziale Bewegungen) beigetragen.

Siehe auch:
Emanzipation
Neue Soziale Bewegungen
Strukturwandel

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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