Entwicklungszusammenarbeit

E. ist ein Sammelbegriff für verschiedene Formen der Unterstützung und Förderung sog. Entwicklungsländer durch private und staatliche, nationale und Internationale Organisationen der Industrieländer in Form von a) technischer Hilfe und Zusammenarbeit (Beratung, Bildungspolitik etc.), b) Güterhilfe (Investitionsgüter, Nahrungsmittel etc.), c) Kapitalhilfe (z. B. Kredite), d) handelspolitischer Zusammenarbeit (Stabilisierung von Preisen, Abbau von Zöllen (Zoll) etc.).

E. ist i. d. R. mit bestimmten (politischen) Auflagen verbunden und hat generell das Ziel der Nachhaltigkeit, d. h. so zu fördern, dass (langfristig) auf E. verzichten werden kann (Hilfe zur Selbsthilfe).

Siehe auch:
Entwicklungsländer
Internationale Organisationen
Bildungspolitik
Zoll
Nachhaltigkeit

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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