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Freihandelszone

F. entstehen dadurch, dass die beteiligten Länder alle tarifären Handelshemmnisse (z. B. Zölle (Zoll)) und alle nicht tarifären Handelshemmnisse (Nicht tarifäre Handelshemmnisse) (z. B. Importbeschränkungen) abbauen. Im Gegensatz zu einer Zollunion ist es den beteiligten Ländern aber freigestellt, ob und wie sie ihre Handelspolitik (Zölle, Beschränkungen etc.) Drittstaaten gegenüber ausrichten, es muss aber sichergestellt sein, dass innerhalb der F. keine billigeren Importe aus Drittstaaten gehandelt werden können. In der regionalen Handelspolitik ist die Einrichtung einer F. sowohl ein Instrument der Liberalisierung des Handels als auch eine Strategie zur Verbindung und ggf. Integration bislang getrennter Wirtschaftsregionen.

Siehe auch:
Zoll
Nicht tarifäre Handelshemmnisse
Zollunion
Strategie
Integration
Europäische Freihandelszone (EFTA)
Freihandel
GATT (General Agreement on Tariffs and Trade)
Liberalismus

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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