Kausalität

[lat.] Elementares Grundverständnis der modernen Natur- und Sozialwissenschaften ist, dass nichts, was geschieht, ohne Grund geschieht. Insofern können Wirkungszusammenhänge beschrieben werden, die dann als K. bezeichnet werden, wenn Ereignis A (Ursache) zeitlich vor Ereignis B (Wirkung) liegt und wenn die Wirkung B zwingend die Ursache A voraussetzt. Solche (immer gleich verlaufenden) Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge können in der (lebensweltlichen) Praxis oder (erkenntnis-)theoretisch genutzt werden.

Siehe auch:
Sozialwissenschaften
Erklärung

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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