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Klimawandel

K. bezeichnet allg. die Veränderung der Wetterbedingungen. Einerseits ist das Erdklima ständigen Veränderungen unterworfen, andererseits belegen weltweite Messungen, dass etwa seit der Industrialisierung (ca. 1850) der Mensch erheblich zur Erwärmung der Erdatmosphäre beiträgt. Das führt dazu, dass die Klimaveränderungen drastisch beschleunigt werden und den sog. Treibhauseffekt bewirken. Die Folgen sind eine deutliche Zunahme und verstärkte Wirkung von Naturkatastrophen (Wirbelstürme, Trockenperioden sowie Regen- und Überschwemmungskatastrophen) und eine z. T. dramatische Veränderung der Lebensbedingungen von Menschen, Tieren und Pflanzen.

Auf der Klimakonferenz der Vereinten Nationen (UN) in Paris wurde 2015 beschlossen, dass die weltweite Erwärmung auf unter 2°C (möglichst 1,5°C) begrenzt werden soll. Das Abkommen wurde bis 2016 von 175 Staaten (inkl. DEU) unterzeichnet.

Siehe auch:
Vereinte Nationen (UN)
Abkommen
Staat
Umweltpolitik
Weltklimakonferenz

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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