Nicht tarifäre Handelshemmnisse

N. t. H. sind von Staaten verfügte Beschränkungen des internationalen Handels, die ähnlich wie Zölle (engl.: tariffs) die eigene Wirtschaft vor der ausländischen Konkurrenz schützen sollen. Es gibt vielfältige Formen von N. t. H., wie z. B. Importkontingente (Einfuhrhöchstmengen), spezifische technische, Sicherheits- oder Zulassungsstandards, spezifische Regeln für den Import von Nahrungsmitteln oder Arzneien, spezifische (komplizierte) Anmeldevorschriften.

Zwischen Export- und Importländern ist oft strittig, ob z. B. spezifische technische Normen (z. B. sehr hohen Sicherheitsstandards) oder besondere Anforderungen an die Herstellung der Produkte (z. B. artgerechte Tierhaltung) N. t. H. darstellen.

Siehe auch:
Staat
Zollunion
Normen
Protektionismus

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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