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Public-Privat-Partnership (PPP)

PPP (auch: Öffentlich-Private-Partnerschaft) bezeichnet die Zusammenarbeit bestimmter staatlicher Einrichtungen (z. B. Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR)) mit privatwirtschaftlichen Unternehmen (gelegentlich: NPOs (Non-Profit-Organization (NPO)). Ziel ist die Bildung einer gemeinsamen Unternehmung (Zweckgesellschaft) zur üblicherweise langfristigen Lösung öffentlicher Aufgaben. Wichtige Gründe der Zusammenarbeit sind a) der Einsatz privater finanzieller Mittel (z. B. aufgrund der Finanzknappheit der öffentlichen Hand (Öffentliche Hand)) und/oder b) die Kombination von privatwirtschaftlichem Effizienzdenken und der staatlichen Verpflichtung, das Gemeinwohl zu beachten.

Siehe auch:
Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR)
Unternehmen
Non-Profit-Organization (NPO)
Öffentliche Hand
Gemeinwohl

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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