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Volkswirtschaftslehre

VWL (gelegentlich noch: Nationalökonomie) bezeichnet jene der beiden wirtschaftswissenschaftlichen Teildisziplinen, die sich in erster Linie mit gesamtwirtschaftlichen Fragestellungen beschäftigt. Es werden zwei Perspektiven unterschieden: Die Makroökonomie betrachtet wirtschaftliche Prozesse aus einer (nationalen oder internationalen) Gesamtsicht. Die Mikroökonomie beschäftigt sich mit den Beziehungen der Wirtschaftssubjekte (Unternehmen, Haushalte, Staat) untereinander. Zentrale Fragen sind z. B.: Was kann Wirtschaftstheorie (makro- oder mikroökonomisch) erklären? Was kann, was soll Wirtschaftspolitik (Wettbewerbspolitik, Sozialpolitik etc.) bewirken? Welche Rolle kann und soll der Staat in der Wirtschaft einnehmen. Welche volkswirtschaftlichen Auswirkungen hat die Globalisierung?

Siehe auch:
Unternehmen
Haushalt
Staat
Wirtschaftspolitik
Wettbewerbspolitik
Sozialpolitik
Globalisierung

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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