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Weltklimakonferenz

W. bezeichnet die (seit 1995) jährlich stattfindenden Konferenzen der Staaten, die die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (Vereinte Nationen (UN)) mit dem Ziel einer weltweiten Klimaschutzpolitik unterzeichnet haben. Eine wichtige Vereinbarung war das 1997 abgenommene sog. Kyoto-Protokoll, in dem sich 191 (bis 2011) Unterzeichnerstaaten verpflichteten, den Ausstoß klimagefährdender Treibhausgase zu verringern. Auf der Klimakonferenz 2015 in Paris wurde dies konkretisiert und beschlossen die globale Erwärmung auf unter 2° C möglichst 1,5° C zu begrenzen. 2016 hatten 195 Staaten das Pariser Abkommen unterzeichnet. Das Abkommen trat 2016 in Kraft.

Siehe auch:
Staat
Vereinte Nationen (UN)
Klimawandel

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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