FamFG

Kurzfassung für das »Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit«, das das FGG ersetzt hat und als Teil des Reformgesetzes der freiwilligen Gerichtsbarkeit vom 17. 12. 2008 seit 1. 9. 2009 in Kraft ist. Es strebt überschaubare und einheitliche Strukturen für die verschiedenen Materien seines sachlichen Bereichs an; es umfasst im Wesentlichen:

1) einen allgemeinen Teil; 2) Familiensachen - hier gilt die ZPO nur noch subsidiär - einschließlich der Ehe-, Scheidungs- und Folgesachen; Kindschafts-, Abstammungs- und Adoptionssachen; Wohnungszuweisungs- und Hausratssachen; Gewaltschutzsachen; Versorgungsausgleichs- und Unterhaltssachen; Güterrechtssachen; Lebenspartnerschaftssachen; 3) Betreuungs- und Unterbringungssachen; 4) Nachlass- und Teilungssachen; 5) Registersachen, unternehmensrechtliche Verfahren; 6) weitere Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit; 7) Freiheitsentziehungssachen; 8) Aufgebotssachen.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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