Arbeitnehmerfreizügigkeit

Seit 2011 gilt in der Europäischen Union auch für die EU-Mitgliedstaaten Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn, seit 2014 auch für Rumänien und Bulgarien, die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit Arbeitnehmer aus diesen Ländern erhalten freien Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt. Gegenüber der früheren Regelung, wonach eine Arbeitserlaubnis erforderlich war, können die Arbeitnehmer ohne Beschränkungen in Deutschland arbeiten.

Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit zum Juli 2014, hrsg. im September, zeigt einen Zuwachs von Arbeitnehmern aus den acht Staaten, für die diese Regelung seit 2011 gilt, von 15 %. Der Zuwachs von Arbeitnehmern aus Bulgarien und Rumänien beträgt gegenüber dem Vorjahr 55 %.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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