EEG-Umlage

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz, das am 1. 4. 2000 in Kraft trat, sieht vor, insbesondere im Interesse des Klima- und Umweltschutzes, eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung auch durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte zu verringern, fossile Energieressourcen zu schonen und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien zu fördern. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms am Bruttostromverbrauch stetig und kosteneffizient auf mindestens 80 Prozent bis zum Jahr 2050 zu erhöhen. Die Netzbetreiber werden so gesetzlich verpflichtet, diesen Strom abzukaufen. Zur Kostendeckung werden die Verbraucher mittels der EEG-Umlage angehalten, dies mitzufinanzieren. Die EEG-Umlage stieg in den Jahren 2003 bis 2014 von 0,41 ct auf 6,24 ct pro Kilowattstunde.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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