elektronische Gesundheitskarte

Seit 1. Januar 2006 ist die Krankenversichertenkarte nach §§ 291, 291 a SGB V zur Verbesserung von Wirtschaftlichkeit, Qualität und Transparenz der Behandlung zu einer elektronische Gesundheitskarte erweitert. Nach einer Übergangszeit gilt ab 1. Januar 2015 die elektronische Gesundheitskarte ausschließlich als Berechtigungsnachweis für die Inanspruchnahme von Leistungen. Grundsätzliche Änderung der elektronische Gesundheitskarte gegenüber der Krankenversichertenkarte ist das Lichtbild auf der Vorderseite, was dazu dienen soll, Verwechslungen zu vermeiden und Kartenmissbrauch zu verhüten. Ferner kann der Arzt im Notfall wichtige Daten über die Karte abrufen.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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