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Factoring

Verkauf von Forderungen an Dritte. Somit werden Zahlungseingänge bei späterer Forderungsfälligkeit realisiert und das Ausfallrisiko entkräftet. Im BGB ist dies in den §§ 398 ff. geregelt. Eine Forderung kann von dem Gläubiger durch Vertrag mit einem anderen auf diesen übertragen werden; der neue Gläubiger (= Factoringgesellschaft) tritt an die Stelle des bisherigen. Im Rahmen des F. werden nur Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an gewerbliche Kunden angekauft.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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