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Familienpflegezeit

Mit Einführung des Familienpflegezeitgesetzes zum 1. 1. 2012 werden die Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und familiärer Pflege verbessert. Gegenstand des Gesetzes ist eine Verringerung der Arbeitszeit von wöchentlich mindestens 15 Stunden von Beschäftigten, die einen pflegebedürftigen nahen Angehörigen in häuslicher Umgebung pflegen. Die Verringerung des Verdienstes wird durch gleichzeitige Aufstockung des Arbeitsentgelts durch den Arbeitgeber für die Dauer von längstens 24 Monaten als Darlehen gewährt.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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