Anknüpfung

im internationalen Privatrecht die Verknüpfung eines internationalen Sachverhalts mit der Bestimmung, welcher Rechtsordnung (Statut) die maßgeblichen Regeln entnommen werden, z. B. der mit einem Ausländer geschlossenen Ehe mit dessen Heimatrecht. Sie geschieht durch die Kollisionsnormen (internationales Privatrecht). Anknüpfungsmomente nennt man die Gesichtspunkte, die einer Anknüpfung zugrunde liegen, z. B. Staatsangehörigkeit, Wohnsitz einer Person, Belegenheit (tatsächliche Lage) eines Grundstücks, Streit entscheidendes Gericht.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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