Arbeitsunfall

Berufsgenossenschaft hilft beim Arbeitsunfall
Bei einem Arbeitsunfall steht die Berufsgenossenschaft als Versicherung ein. Je nach Schwere des Unfalls bzw. seiner Auswirkungen ergeben sich verschiedene Leistungen. Verliert der Arbeitnehmer 100 % seiner Erwerbsfähigkeit, erhält er eine Vollrente, die zwei Drittel des vorherigen Netto-Jahresgehaltes beträgt.
Bei teilweisem Verlust der Erwerbsfähigkeit wird die Rente entsprechend der Schwere der Folgen abgestuft. Bei verhältnismäßig geringem Schaden oder einer nur vorübergehenden Erwerbsunfähigkeit erfolgt meist eine Art Abfindung in Form einer Einmalzahlung.
Grundsätzlich zahlt die Berufsgenossenschaft alle Kosten der Heilbehandlung und der Rehabilitation und übernimmt bei Pflegebedürftigkeit auch das Pflegegeld oder bezahlt eine Pflegekraft.
Im Todesfall erhalten die Angehörigen eine Hinterbliebenenrente sowie Sterbegeld.
Unfall, den ein Beschäftigter bei der Verrichtung der Arbeit erleidet. Ein Versicherter der gesetzlichen Unfallversicherung hat Ansprüche auf Entschädigungsleistungen an die gesetzliche Unfallversicherung, wenn er bei einer versicherten Tätigkeit (auch im Rahmen von Ehrenamt, Pflege, Ausbildung), bei Verrichtung einer abhängigen Tätigkeit oder auf dem Weg zu oder von der Arbeitsstätte einen solchen Unfall (auch Wegeunfall) erleidet.

Dem Arbeitsunfall in der gesetzlichen Unfallversicherung sind auch bestimmte Berufskrankheiten gleichgestellt.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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