betriebliches Eingliederungsmanagement

in § 84 Abs. 2 SGB IX vorgesehene Maßnahme zur Wiedereingliederung von Arbeitnehmern, die länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig sind. Mit Zustimmung und Beteiligung des Betroffenen haben Arbeitgeber und zuständige Interessenvertretung (z. B. Betriebs- oder Personalrat) Möglichkeiten zu klären, wie und wodurch die Arbeitsunfähigkeit überwunden und einer erneuten Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt werden kann. Die Regelung gilt auch für Arbeitnehmer, die nicht den Status von Schwerbehinderten haben. Rehabilitationsträger können die Einführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements durch Prämien fördern.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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